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Prim. Assoc. Prof.
Dr. Klaus F. Schrögendorfer
Facharzt für Plastische Chirurgie
Lazarettgasse 25/OG/1
1090 Wien

+43 (699) 1000 2766

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Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom (CTS oder KTS) ist das häufigste Nervenkompressionssyndrom.

Bei Karpaltunnelsyndrom im Anfangsstadium erwacht der Patient häufig in der Nacht oder am Morgen mit dem Gefühl die Hand ist „eingeschlafen“ bzw. wegen Schmerzen in der betroffenen Hand. In der Ordiantion Dr. Schrögendorfer erhalten Sie einen raschen Termin zur Begutachtung.

Die Einklemmung des Mittelhandnervs im Handgelenkskanal (Karpaltunnel), führt zu quälenden Schmerzen, Kribbeln, Ameisenlaufen, Taubheitsgefühl und Einschlafen der Finger. Betroffen sind meist der Daumens, Zeige- und Mittelfinger. Dies führt häufig zu Ungeschicklichkeit bei präzisen Arbeiten. Das Syndrom kann auch beide Hände betreffen und die Schmerzen können bis in den Oberarm ausstrahlen. Rasches Handeln ist angezeigt. Über einen kleinen Schnitt kann ich eine Karpaltunnelsyndrom beheben.

Durch das Taubheitsgefühl kommt es bei den Betroffenen zu Schwierigkeiten bei feineren Tätigkeiten mit der betroffenen Hand (Nähen, Knöpfe öffnen,…). Häufig werden Gegenstände aus der Hand fallen gelassen.

Bei lang bestehendem Syndrom kann es in weiterer Folge ohne Behandlung zum Muskelschwund am Daumenballen kommen. Je länger das Syndrom besteht, umso fortgeschrittener ist die Schädigung des Nerven – eine längere Erholungszeit des Nerven ist die Folge.

Konservative Maßnahmen sind meist nicht von dauerhaftem Erfolg, sodass die Operation notwendig wird. Bei der Operation wird das am Handgelenk quer verlaufende Band (Retinaculum flexorum) über dem betroffenen Nerven gespalten und so die Einengung – Medianuskompression beseitigt. Die Operation wird in Lokalanästhesie in der sog. Wide Awake Technik durchgeführt. Das ist ein schmerzloses Verfahren zur operativen Behandlung eines Karpaltunnelsyndroms bzw. Nervenengpasssyndrom.

Die Operation

OP-Daten

Generell kann die Operation sehr gut in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Ein stationärer Aufenthalt ist sehr selten notwendig und hängt von bestehenden Nebenerkrankungen ab.

Nachbehandlung

Schiene oder dicker Verband für 10 Tage, Nahtentfernung 10-12 Tage nach der Operation.
Physikalische Therapie kann je nach Erkrankungsschwere notwendig sein.